Die Quaggamuschel stammt ursprünglich aus dem Schwarzmeerraum und wurde 2014 erstmals in der Schweiz nachgewiesen. Seither hat sie sich in mehreren grossen Seen etabliert. Als risikoreichste Verbreitungsquelle  gelten nach aktuellem Wissenstand Schiffe, die in verschiedenen Gewässern unterwegs sind. Um die Verbreitung gebietsfremder Pflanzen, Tiere und anderer Organismen im Vierwaldstättersee zu verhindern, müssen Schiffe, die zuvor in einem anderen Gewässer gelegen sind, vor dem Einwassern gereinigt werden. Es gilt für die Segelschiffe im Hafen Hintermeggen, die Schiffsmelde- und -reinigungsverordnung. Die Verordnung verankert das Melde- und Reinigungsverfahren über eine dafür zur Verfügung stehende digitale Meldeplattform. Schiffshalterinnen und -halter melden einen geplanten Gewässerwechsel über die Plattform und erhalten nach attestierter Reinigung ihres Schiffes durch einen zertifizierten Betrieb die Freigabe für das Einschiffen ins Zielgewässer digital.